Take Aways des 21. Finfluencer Circle ART SUMMERS
Luxus, Kunst und Zukunftsinvestments: Der The Finfluencer Circle ART SUMMER auf Burg Kronberg
Zwischen zeitgenössischer Kunst, exklusiven Gesprächen und hochkarätigen Gästen aus Finanzwirtschaft, Technologie und Regulierung wurde die Burg Kronberg erneut zum Treffpunkt für Vordenkerinnen und Vordenker der Finanzbranche. Beim Finfluencer Circle ART SUMMER standen in diesem Jahr die Themen Vertrauen, Werte, Innovation und Sicherheit im Mittelpunkt.

Was bleibt wertvoll, wenn sich alles verändert?
In Zeiten geopolitischer Spannungen, technologischer Disruptionen und wachsender regulatorischer Anforderungen beschäftigt Anlegerinnen und Anleger vor allem eine Frage: Welche Werte bieten langfristige Orientierung und Stabilität?
Genau dieser Frage widmete sich der Abend. Die besondere Kulisse der ART SUMMER-Ausstellung schuf dabei den perfekten Rahmen, um über die Zukunft von Investments, Vermögensaufbau und gesellschaftlichem Wandel zu diskutieren. Kunstwerke, historische Architektur und moderne Finanzthemen verschmolzen zu einem inspirierenden Gesamterlebnis.
Kunst als Brücke zwischen Wirtschaft und Gesellschaft
Dass der ART SUMMER weit mehr ist als eine Kunstausstellung, wurde bereits zu Beginn des Abends deutlich. Gastgeberin Stefanie Hubbard-Ford, Gründerin von SERENDIPITY Creative Consultancy und Kuratorin der Ausstellung auf Burg Kronberg, schafft mit ihren Formaten gezielt Räume für Begegnungen zwischen Kunst, Wirtschaft und Finanzbranche.
Die Ausstellung vereinte unterschiedliche künstlerische Perspektiven, von den gesellschaftspolitisch geprägten Arbeiten des Bildhauers Dennis Josef Meseg über die expressiven Gemälde von Uwe Harreck bis hin zu den Zeichnungen von Almut Riebe und den Objektarbeiten von Luigi Mulé. Gerade diese Vielfalt spiegelte das zentrale Motiv des Abends wider: Unterschiedliche Blickwinkel eröffnen neue Perspektiven auf die Herausforderungen unserer Zeit.
Vertrauen bleibt die wichtigste Währung

Einen starken Impuls lieferten Michael Puschmann und Dr. Maria Richnow von RoboMarkets Deutschland. Sie zeigten auf, dass Anleger heute deutlich andere Erwartungen an Finanzdienstleister haben als noch vor wenigen Jahren.
Während frühere Generationen vor allem auf klassische Beratung vertrauten, informieren sich viele Anleger heute über Podcasts, Social Media, Videos und zunehmend auch über KI-Anwendungen. Gleichzeitig steigen die Erwartungen an Transparenz, Benutzerfreundlichkeit und digitale Angebote. Dennoch bleibt eine Konstante bestehen: Vertrauen. Denn unabhängig davon, ob es um Aktien, ETFs, Immobilien, Kunst oder digitale Vermögenswerte geht – jede Investitionsentscheidung basiert letztlich auf Vertrauen in Menschen, Informationen und Institutionen.
Besonders eindrucksvoll war die Botschaft von Dr. Maria Richnow und von Michael Puschmann, dass Finanzbildung und Vermögensaufbau möglichst vielen Menschen zugänglich gemacht werden müssen. Finanzthemen seien nicht kompliziert, sie würden häufig nur unnötig kompliziert erklärt. Verständliche Kommunikation werde deshalb zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor moderner Finanzdienstleistungen.
Zukunftsthemen als Investmentchance

Einen Blick in die Zukunft der Kapitalmärkte warf Geir Espeskog, CEO und Co-Founder von Boreas. Sein Unternehmen konzentriert sich auf thematische ETFs, die langfristige strukturelle Entwicklungen abbilden.
Im Fokus stehen dabei Zukunftsthemen wie Quantencomputing, KI-Infrastruktur und Luxusmärkte. Boreas ETFs verfolgt bewusst einen spezialisierten Ansatz und möchte Anlegern Zugang zu Bereichen ermöglichen, die in klassischen Indizes häufig unterrepräsentiert sind. Die Botschaft: Wer langfristige Trends frühzeitig erkennt, kann von den großen Veränderungen der kommenden Jahrzehnte profitieren.
Besonders spannend war dabei die Beobachtung, dass große ETF-Anbieter vor allem auf Skalierung setzen, während spezialisierte Anbieter häufig schneller neue Investmentthemen erschließen können. Für Anleger wird die Frage deshalb immer wichtiger, welche Zukunftstrends bereits heute sichtbar sind, bevor sie im Mainstream ankommen.
Europäische Souveränität als Zukunftsthema
Neben Kapitalmärkten und Technologie rückte auch die digitale und wirtschaftliche Unabhängigkeit Europas in den Fokus. Thomas Heinz, Chief Growth Officer von Sopra Steria, sprach über die zunehmende Bedeutung europäischer Souveränität in einer Welt, die von geopolitischen Spannungen, technologischen Abhängigkeiten und globalen Plattformen geprägt ist.
Die Frage, wie Europa seine digitale Infrastruktur, Datenräume und Innovationsfähigkeit langfristig sichern kann, betrifft nicht nur Unternehmen und Regierungen, sondern auch Investoren. Denn nachhaltiger wirtschaftlicher Erfolg wird künftig immer stärker davon abhängen, wie resilient und unabhängig Ökosysteme aufgestellt sind.
Kunstmarkt zwischen Diskretion und Regulierung

Einen besonders spannenden Perspektivwechsel brachte Larissa Franze von Sopra Steria ein. Sie schlug die Brücke zwischen Kunstwelt und Anti-Financial Crime.
Auf den ersten Blick scheinen Kunst und Geldwäscheprävention wenig miteinander gemeinsam zu haben. Tatsächlich weist der internationale Kunstmarkt jedoch einige Merkmale auf, die ihn anfällig für Missbrauch machen können: hohe Einzelwerte, komplexe Eigentümerstrukturen und internationale Transaktionen.
Mit der neuen europäischen Anti-Geldwäsche-Regulierung rücken Galerien, Auktionshäuser und Kunsthändler stärker in den Fokus. Transparenz, Risikoanalysen und klare Verantwortlichkeiten werden künftig eine deutlich größere Rolle spielen. Der Kunstmarkt steht damit vor einem Kulturwandel, bei dem es gilt, Vertrauen und Diskretion mit regulatorischen Anforderungen in Einklang zu bringen.
Wie relevant dieses Thema ist, zeigte das Beispiel komplexer Eigentümer- und Zahlungsstrukturen bei Kunsttransaktionen. Künftig werden Marktteilnehmer stärker gefordert sein, wirtschaftlich Berechtigte zu identifizieren, Risiken zu bewerten und Auffälligkeiten konsequent nachzugehen.
Luxus als Investment
Auch alternative Anlageformen wurden diskutiert. Karolina Krüger zeigte, wie Luxusobjekte zunehmend als Investment betrachtet werden. Dabei geht es längst nicht mehr nur um Statussymbole, sondern um hochwertige Handwerkskunst, Seltenheit und Werthaltigkeit.

Die Diskussion wurde durch Marsal Ghiasi von Finance4Divas ergänzt, die sich seit Jahren für finanzielle Bildung und Female Empowerment engagiert. Gemeinsam machten die Gespräche deutlich, dass Vermögensaufbau heute breiter gedacht wird als je zuvor. Anleger suchen zunehmend nach Sachwerten und Anlageformen, die emotionale und wirtschaftliche Aspekte miteinander verbinden.
Märkte, Emotionen und Anlegerpsychologie

Mit Jürgen Molnar und Martin Utschneider kamen zwei renommierte Kapitalmarktexperten zu Wort. Sie beleuchteten die aktuelle Marktlage und erklärten, warum Emotionen an den Finanzmärkten häufig eine größere Rolle spielen als rationale Analysen.

Gerade in unsicheren Zeiten zeigt sich, wie wichtig es für Anleger ist, langfristig zu denken und sich nicht von kurzfristigen Stimmungsumschwüngen treiben zu lassen. Auch hier spielte Vertrauen wieder eine zentrale Rolle, Vertrauen in die eigene Strategie und in fundierte Informationen.

Carsten Fritz, Advisor von BEYOS beleuchtete in dem Zug warum Menschen kaufen. Warum kaufen Menschen wirklich? Nicht Alter, Einkommen oder Beruf entscheiden über Kaufverhalten, sondern die dahinterliegenden Motive, Werte und Lebensbedürfnisse. Genau darüber diskutieren wir heute beim The Finfluencer Circle auf Burg Kronberg – von Investments über Luxus und Kunst bis hin zu Vertrauen, Sicherheit und Regulierung. Denn die Zukunft erfolgreicher Kundenansprache liegt nicht in demografischen Daten, sondern im Verständnis dessen, was Menschen wirklich antreibt.
Netzwerke schaffen Perspektiven
Der ART SUMMER zeigte einmal mehr, wie wertvoll der Austausch zwischen unterschiedlichen Disziplinen ist. Finanzexperten, Unternehmerinnen, Technologievordenker, Kunstschaffende und Kommunikatoren diskutierten miteinander und eröffneten neue Perspektiven auf aktuelle Herausforderungen.
Genau diese Vernetzung ist ein zentrales Anliegen des Finfluencer Circle. Unterschiedliche Sichtweisen zusammenzubringen, voneinander zu lernen und den Dialog zwischen Wirtschaft, Finanzen und Gesellschaft zu fördern, wird in einer immer komplexeren Welt wichtiger denn je.
Fazit: Die Zukunft gehört den Neugierigen und den Business Punks / AnlagePunks

Edda Vogt, Fabienne Lindner, Michael Wutzke, Wolfgang Hansel und Patrick Dewayne sowie Birgit Hass vom Team AnlagePunk waren vor Ort vertreten. Die nächste Ausgabe erscheint am 27.06.2026.
Der The Finfluencer Circle ART SUMMER 2026 hat eindrucksvoll gezeigt, dass Kunst, Kapitalmärkte, Technologie, Regulierung und gesellschaftliche Verantwortung enger miteinander verbunden sind, als es auf den ersten Blick erscheint.
Ob ETFs, Luxusobjekte, Immobilien oder Kunstwerke, die entscheidende Grundlage bleibt Vertrauen. Gleichzeitig wurden Themen wie europäische Souveränität, Finanzbildung, Transparenz und Innovationsfähigkeit als zentrale Zukunftsfaktoren sichtbar.

Martina Güttler von Claus Blumenauer Immobilien brachte uns uns auch noch das Weingut Wegeler mit, die ihren herrlichen Sommerweine verkosteten. In der Region Frankfurt Rhein Main ist Martina Güttler eine der renommiertesten Immobilienfluencerin und Stimmen der Region. In Sachen Betongold kann man sich vertrauensvoll an Sie wenden. Claus Blumenauer Immobilien ist einer der etablierten Immobilienexperten im Taunus und Rhein-Main-Gebiet. Ob Grundstücke, Wohn- und Anlageimmobilien, internationale Immobilienangebote oder exklusive Off-Market-Objekte, das Unternehmen steht seit vielen Jahren für Kompetenz, persönliche Beratung und erstklassigen Service. Die Weine der Weingüter Wegeler stammen von besten Lagen historischer Terroirs im Rheingau und an der Mosel. Für ihren vollen Ausdruck setzen wir seit jeher auf die Rebsorten Riesling und Spätburgunder. Sie begründen nicht allein den erstklassigen Ruf des Deutschen Weines, sondern markieren auch den Beginn des Hauses Wegeler.

Inmitten historischer Mauern auf der Burg Kronberg wurde deutlich: Wer die Zukunft gestalten will, braucht Offenheit für neue Perspektiven, starke Netzwerke und die Bereitschaft, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen. Oder wie es an diesem Abend mehrfach anklingt: Die Zukunft gehört denjenigen, die neugierig und Business Punkig bleiben.
Buchungsanfragen für die Burg Kronberg gehen bitte an Stefanie Hubbard-Ford, die gerne die historischen Mauern auch für andere Communities öffnet.

Birgit Hass
Gründerin des Finfluencer Circle
